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Tanzschaffende

Pro Helvetia stellt auf www.performingartsselection.ch Künstlerinnen und Künstler, Gruppen, Häuser und Festivals vor, die für die vielfältige Kulturszene Schweiz beispielhaft sind.

Der Dachverband DanseSuisse bietet auf seiner Website Informationen über TänzerInnen, ChoreographInnen und PädagogInnen.

Kulturförderung/Politik

kulturfoerderung.ch bietet Adressen von Stiftungen und öffentlichen Förderstellen, dazu Ateliers und Wettbewerbe.

Das Bundesamt für Kultur BAK fördert das kulturelle Leben in seiner Vielfalt und schafft die Voraussetzungen, damit sich dieses unabhängig entwickeln kann.

Man findet dort auch Informationen über den Stand des neuen Kulturfördergesetzes.

Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia hat den Auftrag, kulturelle Bestrebungen von gesamtschweizerischem Interesse zu fördern. Sie realisiert eigene Programme und  unterstützt u.a. die Produktion und Tourneen.

Das Migros-Kulturprozent ist ein freiwilliges Engagement der Migros in den Bereichen Kultur, Gesellschaft, Bildung, Freizeit und Wirtschaft. Es realisiert eigene Projekte, unterstützt Institutionen und Projekte, und vergibt Preise im Bereich Nachwuchs.

Tanzpromotion

Pro Helvetia übernimmt die Übernachtung für Veranstalter, die auf Einladung von Schweizer Gruppen deren Produktionen besuchen.

Die Schweizer Tanztage sind ein Schaufenster für das einheimische Tanzschaffen: In vier Tagen zeigen etwa 10 ausgewählte Gruppen ihre neusten Kreationen.

Verbände / Vereine

Suisse Culture, der Dachverband der professionellen Kulturschaffenden der Schweiz,  bietet eine sehr umfassende Links-Sektion (Adressen, Politik, Urheberrechte, Soziales).

Danse Suisse, der Berufsverband der Schweizer Tanzschaffenden, setzt sich für die Anerkennung der Sparte ein. Er garantiert den unter dem Dachverband erworbenen Qualitätsstandard und setzt sich für weitere Verbesserungen ein.

Mehrere Verbände fördern das professionelle Tanzschaffen auf lokaler und kantonaler Ebene: Action-Danse Fribourg; AVDC Association Vaudoise pour la danse contemporaine; IG Tanz Ostschweiz; TanzLOBBY ZürichLes Rencontres professionnelles Genève; TASI – Teatri Associati della Svizzera Italiana; Tanzbüro Basel (IG Tanz).

Reso - Tanznetzwerk Schweiz ist ein Netzwerk aus Organisationen im Bereich des professionellen Tanzschaffens. Reso setzt gemeinsam mit den Förderinstanzen die Vision einer koordinierten, umfassenden Tanzförderung um.

Der Verband für die Umschulung professioneller TänzerInnen - RDP hat das Ziel, TänzerInnen bei der Suche nach einem neuen Beruf zu unterstützen.

Das Syndicat Suisse Romand du Spectacle - SSRS ist einen Berufsorganisation der Künstler/innen und Fachleute aus der französischen Schweiz, die im Bereich der darstellenden Künste berufstätig sind. Sie berät und informiert ihre Mitglieder bei arbeitsrechtlichen und vertragsrechtlichen Fragen. Sie setzt sich für die Anerkennung der Berufe der darstellenden Künste bei den Sozialversicherungen ein (Arbeitslosenversicherung, Altersvorsorge) und ist Vertragspartner der Union des Théâtres Romands (UTR) für den Gesamtarbeitsvertrag GAV.

Der Schweizerische Bühnenkünstlerverband SBKV ist eine Berufsorganisation für KünstlerInnen, die beim Theater, Film und Fernsehen tätig sind. Der SBKV ist ein Verein mit dem Zweck, die künstlerischen, wirtschaftlichen und sozialen Interessen seiner Mitglieder zu wahren und zu fördern.

Die Schweizerische Interpretengenossenschaft SIG fördert und unterstützt Interpretinnen und Interpreten. Neben der Vertretung in der Politik und der Swissperform bietet sie ihren Mitgliedern Rechtshilfe und Beratung in Vertragsangelegenheiten.

Das Internationale Theater-Institut ITI ist ein Netzwerk für die darstellenden Künste und verwandte Gebiete unter der Schirmherrschaft der UNESCO: Centre Suisse

Schweizer Interessenverband des professionellen Theaters für Kinder und Jugendliche ASSITEJ Schweiz

Vereinigung KünstlerInnen – Theater – VeranstalterInnen ktv

Urheberrecht

Schweizerische Autorengesellschaft SSA

Schweizerische Gesellschaft für die Rechte der Urheber musikalischer Werke SUISA

Schweizerisches Urheberrechtsgesetz

Ausbildung

Hunderte von privaten Schulen bieten Tanzkurse für Anfänger und Fortgeschrittene an. Leider gibt es kein Gesamtverzeichnis. Doch sammeln einige lokale Organisation das Angebot ihrer Region: Waadt; Bern; Basel; Ostschweiz. Danse Suisse, der Berufsverband der Schweizer Tanzschaffenden, bietet ausführliche Informationen über Ausbildungen im Bereich Tanz.

Centre de Formation Professionelle Arts Appliqués, Genf: Die Berufliche Grundbildung Bühnentänzer/Bühnentänzerin mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ)

Manufacture - Haute école de théâtre de Suisse romande in Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule der Künste: Studiengang Bachelor of Arts in Contemporary Dance

Höhere Fachschule für urbanen und zeitgenössischen Bühnentanz HF, Zürich: HF Bühnentanz

Universität Bern, Nachdiplomstudium: MAS Dance / Performing Arts

Universität Bern, Institut für Theaterwissenschaft (ITW): Tanzwissenschaft

Hochschule der Künste Bern, Master Theater - Expanded Theater (Teilnahme offen für Tänzerinnen und Tänzer)

Weiterbildung

In vielen Kantonen gibt es ein regelmässiges Angebot von Trainings, Fortbildungen und Workshops, siehe Danse Suisse.

Einstieg in den Beruf

Danse Suisse sammelt Termine für Auditions, Stipendien, etc.

Marchepied in Lausanne unterstützt Nachwuchstänzer mit einem zweijährigen Programm, in dem sie während der Ausbildung Erfahrungen in einer professionellen Compagnie sammeln können.

Auszeichnungen / Wettbewerbe

Mit dem Inkrafttreten des Kulturförderungsgesetzes im Jahr 2012 hat das Bundesamt für Kultur seine Auszeichnungspolitik auch auf den Tanz ausgeweitet. Ab 2013 werden alle zwei Jahre die Schweizer Tanzpreise in verschiedenen Kategorien verliehen.

In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Kultur vergibt die Stanley Thomas Johnson Stiftung seit 2013 im Rahmen der Verleihung der Schweizer Tanzpreise alle zwei Jahre den June Johnson Dance Prize. Der Tanzpreis soll Tanzschaffenden, die sich auf dem Sprung zum Erfolg befinden, die nötige Anerkennung und Sichtbarkeit verschaffen.

Der Prix de Lausanne ist ein Wettbewerb für Tanzstudenten zwischen 15 und 18 aus allen Nationalitäten, die eine professionnelle Karriere anstreben. Die Preisgewinner erhalten Stipendien für international renommierte Schulen und Compagnies.

Der PREMIO – Förderpreis für junges Theater (Theater und Tanz) von Migros Kulturprozent fördert KünstlerInnen am Anfang ihrer Laufbahn. (keine Alterslimite)?? -> FR: 15 - 18 ans ? Eingereicht werden szenische Skizzen. Projekte, die zum Final zugelassen sind, werden von Promotoren bis zur Premiere begleitet. Dotierung: CHF 20'000.

Die Fondation Leenaards vergibt jährlich 8 Stipendien von je CHF 50'000. Sie werden Künstlern aller Sparten der Kantone Waadt und Genf verliehen.

Der Schweizer KleinKunstPreis der ktv wird jährlich an den besten und etabliertesten Künstler verliehen. Die Jury trifft die Wahl aus Nominationen der rund 300 aktiven Kleintheater der ktv.

Der Schweizer InnovationsPreis der ktv zeichnet besonders innovatives KleinKunstSchaffen aus. Eine Fachjury wählt den Preisträger.

Der Ehrenpreis der ktv wird verliehen für eine bedeutende Karriere, für ein ausserordentlich erfolgreiches Lebenswerk im Bereich der KleinKunstSzene der Schweiz.

Die BERNER TANZPREISE werden von Konzert Theater Bern (Direktion: Estefania Miranda) anlässlich der jährlich stattfindenden Tanzplattform zur Förderung des choreographischen Nachwuchses verliehen. Professionelle Choreografen können sich mit einer Arbeit von 10 bis 30 Minuten Dauer bewerben. Der Preis der Jury besteht aus der Einladung zur Erarbeitung einer abendfüllenden Tanzproduktion mit der Tanzcompagnie Konzert Theater Bern. Der Publikumspreis besteht aus der Einladung zur Erarbeitung eines kürzeren Tanzstückes mit der Tanzcompagnie Konzert Theater Bern, welches bei der Tanzplattform des Folgejahres gezeigt wird.